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12. Mai 2004, 19:15 Uhr, rheinfrau

Der Patriarch

Wo bist Du den alle suchen
der Arbeit gibt und Brot,
mit Deinem weißen Bart
und den Sandalen an den Füßen.

Gesandt vom Himmel
als Trost für mutlose,
zum Gespött gewordener
den armseligen Menschen.

Und Du gehst auf den Grat
siehst in Fernen Genüsse,
die mancher nicht kennt
noch jemals essen wird.

ohne Dich hungern sie
nach Liebe und Ferne,
gib ihnen Dein Wissen
sonst merken sie es nie.

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12. Mai 2004, 19:11 Uhr, rheinfrau

Veilchen in der Taiga

Im zerissenen Gras
hoch oben durchlebt
im Sommer duftend
ein Veilchen.
Und die Hirten
sprachen es heilig,
die Glocken läuten seine Kunde
von diesem Veilchen
in der kargen Taiga,
so blau wie der Himmel dort.

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05. Mai 2004, 19:17 Uhr, rheinfrau

Brennende Gedanken

Gedanken
eingebrannt
verödet alles
übrige,
ruhelos
wandert
der Blick
und findet
nichts.
Nichts zum
erwärmen,
zum
festhalten
der Seele.
sie kann
So nicht
ruhen,
lass sie sanft
einschlafen,
gönne ihr
diese Pause,
sie will Dir
gefällig
sein,
immer
für Dich
dasein
nur Dein
gedenken.

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26. April 2004, 20:00 Uhr, rheinfrau

Fremde Engel

Er flog so hoch
und hörte kein Rufen,
er flog so schnell,
niemand holte ihn ein.

Warum war er so fremd,
woher kam er
und warum verstand er nicht?
War er nicht aus dieser Zeit,
aber wohin wollte er,
sind Engel nicht allwissend?

Das Rufen hätte er erahnen sollen,
die Hoffnung nahm er auch mit,
warum nicht die Traurigkeit,
warum nicht die Menschheit.
Warum hörte er nicht,
er flog so hoch,so weit fort.

Er flog so schnell,
er konnte nicht verstehen,
woher kam er,
war er aus anderen Welten,
anderen Galaxien?


Welten

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26. April 2004, 18:03 Uhr, rheinfrau

Unrecht

Was mich so stark macht,ist
ein Unrecht zu bekämpfen,
zu helfen wo ich kann.
Was mich traurig macht,ist
wenn jemand nicht zugibt,
Unrecht zu tun.
was mich fröhlich macht,ist
wenn Menschen trotz
erlittenem Unrecht erstarken,
sich freuen können.
Was mich glücklich macht,ist
daß es garnicht so viele
Menschen sind,
die Unrecht tun.
Was mich am meisten wundert,ist
warum lassen Menschen sich
manipulieren?
Und wenn sich Alle wehren,
gegen unrechtes Tun und Handeln,
wäre die Welt noch einmal so schön.
Obwohl sie schon fast erwachsen ist,
nach all den Jahren.
Es gäbe keine Kriege mehr
und nie mehr Unrecht.


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17. April 2004, 23:06 Uhr, rheinfrau

Blick in die Seelen

Ich darf hinein sehen
und mich darin wohl fühlen
sehr ernst und weh ist mir dabei.
Warum müssen Menschen leiden
und sich so sehr verletzen?
Wo bleibt der Unterschied
der uns so erhaben macht.
Wir stehen über Allem
sind aber so klein und traurig.
Der Flug unter dem Fittich
über das Meer der Erkenntnis
ist so innig und einsam.
Der Seelenvogel zeigte mir
die Welt aus seiner Sicht
und ich erkannte mich.
Nur weiß ich nicht
wohin der Weg führen wird
aber er wird für mich
gut und richtig sein.
Nicht alles ist so
wie es mir immer schien
nun bin ich sehend geworden
nur mein Herz muß noch sehen
hören und handeln lernen.
Meine Seele muß noch die
richtige Schwingung bekommen
dann überstehe ich den Flug
in´s ungewisse Wissen.


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16. April 2004, 11:35 Uhr, rheinfrau

Wissen wir?

Weißt Du wer Du bist,
wenn ja, woher?
Hast Du Dich erfahren,
Dir die Mühe gemacht
in Dich zu hören,
oder endlich zu finden.

Mein Denken reicht nicht
um Dich zu ergründen,
ich möchte Dich erfahren
um Dich zu verstehen,
zu wissen, wer Du bist,
Dich mir nah zu wissen.

Wie können wir uns verstehen,
uns entdecken in uns,
gefunden haben wir uns,
aber auch ganz und richtig?
In die Tiefe müssen wir gehen
um uns ganz zu verstehen.


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